Besser als zu Hause?


Erfahrungsberichte

 
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>> "Die Hausaufgabenbetreuung muss man realistisch sehen. Die ist praktisch überall mangelhaft!“
 
>> "also ich bin da teilweise auch hin weil ich meine noten halten wollte in dem ich mehr lern. wirklich gebracht hat des nichts, wir haben zwar eine hausaufgabenbetreuung (wo ich in der oberstufe aber nich mehr bin (zum glück)) aber haus- aufgaben hab ich trotzdem nie ge- macht, geschweigedenn vom regel- mäßigen lernen..."
 
>> "Ich war selber nur zwei Wochen in einem Internat, habe dann die Schule gewechselt. Ich fühlte mich da im Internat gar nicht wohl, zu zweit in einem Zimmer, vorge- schriebene Zeiten wann man was tun muss usw. Das war einfach nichts für mich, außerdem hatte ich dann noch Heimweh."
 
>> "Ich kam im Alter von 14 Jahren nach Ising aufgrund zwei fünfer in meinem Zeugnis. Nach einem hal- ben Jahr in Ising hatte ich daraufhin insgesamt acht fünfen, die ich zwar alle wieder wegbrachte, aber die Hoffnung vieler Eltern, ihre Kinder würden in Ising 'zur Besinnung' kommen und dazu gute Noten, möchte ich hiermit allgemein erst einmal zerschlagen!"
 
>> Mein Sohn geht seit August in Bad Fredeburg ins Internat. Das ist so schlimm, dass ich jetzt schon die Nase voll habe, nichts von dem was uns versprochen worden ist passiert. [...] Die Schule rief bei uns an weil er öfters ohne Haus- aufgaben ankommt, das Internat war noch nicht einmal fähig, ihm einen Praktikumsplatz zu besorgen das mussten wir dann auch noch ma- chen. Ich glaub echt, ich bin im fal- schen Film!!!!!!! Ich bin so wütend dass ich platzen könnte, wenn man was sagt reden die nur von Eigen-verantwortung. Er ist ja nicht um- sonst da !!!!!! Das jugendamt stellt sich quer weil ich gesagt habe dass ich das Internat wechseln will, das ging nicht so einfach. Für was zahlen wir und das Jugendamt eigentlich jeden Monat soviel Geld ???????
 
>> Leider jedoch klagen in immer noch zu vielen Internaten Eltern wie Schüler über zu viel Leerlauf sowie über zu wenig tatsächlich vorhandene Lern-, Förder- und Frei- zeitangebote. Dies überrascht zu- nächst und ist wenig bekannt. Viele Eltern schämen sich nämlich, öffent- lich oder im Bekanntenkreis ihre Unzufriedenheit über das von ihnen selbst gewählte Internat zu äußern, für das sie doch schon genug Geld ausgeben.
 
>> Ich fand Salem schrecklich. Es war eine irgendwie hohle Disziplin. Der ganze Tag war strukturiert, aber der eigentliche Unterricht war chaotisch. Es gab wenig Haus- aufgaben. Die Oberstufe gefiel mir besser, weil man näher an einer Stadt gewohnt hat und alles viel wohnlicher war. Aber dort haben viele Schule geschwänzt. Ich bin am Ende nur noch in jede zweite Stunde gegangen. Daran waren die  Lehrer aber auch selbst Schuld. Oft wurde in den Stunden Kaffee getrunken oder man wurde in die Bibliothek geschickt. Die Lehrer waren eigentlich schon alle sehr engagiert, aber sie haben in Salem wohl so viel zu tun, dass sie den Unterricht nicht mehr richtig vorbereiten können. Es ging eigentlich die ganze Zeit nur um Party und saufen. Es gab nicht mal Klassenbücher, wie es sie an allen anderen Schulen gibt. Sie haben in der Oberstufe Leistungs- und Sozialrankings eingeführt. Bei den Sozialrankings werden Punkte auf jeden Schüler verteilt. Je nach- dem wie viele Ämter derjenige hat. [...] Es war eigentlich nicht so, dass die Lehrer so streng waren. Weil in der Mittelstufe ein so strikter Tagesplan ist, wird man immer gehetzt und die Schüler treiben sich gegenseitig. Es ist dann auch oft wenig Verständnis da. Das liegt wohl daran, dass sie sich selbst auch an diese Regeln halten müssen.